Erste Fragen zum Fertighaus

Ist der Grundriss veränderbar?
Die Fertighaus-Hersteller haben vorgedachte, fertige Grundrisse, die aber durchaus noch zu verändern sind, um die Wünsche des Bauherren zu verwirklichen.
Können schwere Belastungen für Wände und Decken zum Problem werden?
Ob es sich um tragende oder nicht tragende Wände handelt ist egal. Die meisten Fertighaushersteller haben oftmals den gleichen massiven Aufbau. Nicht bei allen Firmen ist dies aber gleich. Es gibt schon Unterschiede, so dass der Bauherr vergleichen sollte und evtl. Anschaffungen, wie ein Aquarium beispielsweise mit einplanen sollte. Eine Wandstabilität bis 150 kg sollte vorliegen.
Wie ist die Wetterbeständigkeit?
Fertighäuser sind wetterbeständig. Manche Firmen haben sogar unabhängige Gutachter, welche dem Bauherren bescheinigen können, dass das Haus auch in 100 Jahren noch ebenso stabil und wetterbeständig ist, wie am ersten Tag. Zusätzlich wird jeder neue Baufortschritt überwacht mit strengen internen Qualitätskontrollen und von amtlich anerkannten, unabhängigen Gutachtern.
Fundamentplatte oder der Bau eines Keller?
Bautechnisch gesehen hat dieser keinen Einfluss. Ein Keller bietet immer mehr Stauraum. Ob dies nun positiv oder negativ ist muss der Bauherr entscheiden. Dem Kellerbau sind keine Grenzen gesetzt. Eine Menge Geld spart der Bau einer Fundamentplatte und die Entscheidung gegen einen Keller. Mit dieser kann der Bauherr Kosten ab 20.000 € einsparen und mehr als 35.000 € einsparen. Eine Fundamentplatte ist bei allen Herstellern im Vergleich zum Keller wesentlich billiger. Bei einigen Firmen ist der Bau der Fundamentplatte bereits im Hauspreis inklusive, was noch einmal Geld spart.
Was bedeuten die verschiedenen Ausbauarten?
Das schlüsselfertige Fertighaus ist das Haus mit der höchsten Ausbaustufe und das Teuerste. Alles ist bei diesem Haus erledigt. Die nächste Stufe ist das malervorbereitete, streichfertige Haus. In diesem müssen noch Tapeten und Bodenbeläge verlegt werden. Das anschlussfertige, technikfertige Ausbauhaus hat die fast niedrigste Ausbaustufe. Selbst gemacht werden müssen die Bäder und die Wandelemente, die selbst verspachtelt werden müssen. Außerdem müssen die Türen selbst eingesetzt werden und noch andere kleine Ausbauarbeiten vom Bauherren durchgeführt werden. Die niedrigste Ausbaustufe ist das ausbauvorbereitete Haus. Hier unterliegt es auch dem Bauherren sich um die Heizung, den Estrich und das Verschliessen der Wände zu kümmern.
Die Vorteile der Fertighauswände?
Diese sind wärmegedämmt und oftmals auch haben sie auch einen Schallschutz, erfüllen die hohen Brandschutzauflagen und haben keinerlei Probleme mit Feuchtigkeit.
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